BeDicht EP Abdichtung

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Beschreibung

Abdichtung, Flüssigfolie, Schwimmschicht unter Fliesen und Dekorbelägen

Harz uv-stabil, Rissüberbrückendes Verlegeharz, Bindemittel für Steinteppich, Colorquarz, dekorative Beläge und zum Versiegeln, Polyurethan 1K, Abdichtung, Verduennung

Produktbeschreibung

BeDicht EP ist ein lösemittelfreies, farbiges und vorgefülltes Beschichtungsmaterial auf Basis eines zweikomponentigen Epoxidharzes.

Das Produkt wird im Innen- und Außenbereich in Schichtstärken zwischen 1,5 mm und 3 mm auf mineralischen, reaktionsharz- und asphaltgebundenen Untergründen, bei denen besonderer Wert auf Rissüberbrückung gelegt wird, eingesetzt.

Es wird als Schwimmschicht, fachlich korrekt verarbeitet, als Abdichtung unter Beschichtungssystemen und Steinteppichen verwendet.
BeDicht EP ist zähelastisch und dabei flexibel und bildet somit ein hohes Maß an Rissüberbrückung bei empfohlener Schichtstärke von mindestens 2 mm.

Anwendungsbereiche

Klassische Anwendungsbereiche Schwimmschicht ( Abdichtung ):

  • unter Steinteppich-Systemen
  • unter Colorquarzsystemen
  • unter Fliesenbelägen
  • unter Natursteinbelägen

Verbrauch

1,6 kg/m²/mm Schichtstärke
Mindestschichtstärke: 1,5 mm
Empfehlung: 2,25 – 3 kg/m²

Besonderheiten als Schwimmschicht, Flüssigfolie, Abdichtung

Bei Einhaltung der Schichtstärke zuverlässige Flächenabdichtung.

Eine Grundierung ist immer erforderlich. Wir empfehlen je nach Untergrund die Verwendung von BeGrund EpS oder BeGrund EpK, bei Untergründen aus Gussasphalt die Verwendung von BeGrund PurAG oder BeBatec PUR.

Bei Einwirkung von UV-Strahlung muss bindemittelbedingt mit einer gewissen Farbtonveränderung und Kreidung gerechnet werden.

Keine Farbauswahl möglich.

Mischungsverhältnis

Nach Gewicht: 8 : 1
Nach Volumen: 4,55 : 1

Verarbeitungszeiten (bei 50 % rel. LF)

15 – 20 Minuten (30 °C)
30 – 40 Minuten (20 °C)
60 – 80 Minuten (10 °C)

Überarbeitungszeiten (bei 50 % rel. LF)

mind. 12 – 18 Stunden, max. 48 Stunden bei 30 °C
mind. 24 – 36 Stunden, max. 72  Stunden bei 20 °C
mind. 48 – 72 Stunden, max. 120 Stunden bei 10 °C

Verarbeitung

Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen wie Fetten, Ölen etc. sein. Die Beschichtung erfolgt auf einen vorbereiteten und grundierten Untergrund. Je nach Vorbereitungsart und der dabei entstandenen Oberflächenrauigkeit variiert der Materialverbrauch.
Innerhalb der Überarbeitungszeit kann die Beschichtung direkt auf die Grundierung aufgebracht werden. Wird der Überarbeitungszeitraum überschritten, muss die grundierte Fläche entweder im frischen Zustand mit feuergetrocknetem Quarzsand abgestreut oder nach Aushärtung durch Schleifen etc. für einen weiteren Auftrag vorbereitet werden.

Die Härterkomponente komplett in die farbige Stammkomponente fließen lassen. Mit einem langsam drehenden Rührwerk (Empfehlung: Doppelrührwerk mit gegenlaufenden Rührwellen) intensiv mischen. In ein anderes Gefäß umtopfen und nochmals gründlich durchmischen. Es muss vor dem Auftrag eine gleichmäßige, schlierenfreie Beschichtungsmasse vorliegen.
BeDicht PU Flüssigfolie ist fertig formuliert.
Das Füllen mit Quarzsand kann nicht empfohlen werden.

Die Material-, Luft- und Bodentemperaturen sind zu messen und müssen sich während der gesamten Verlegungs- und Aushärtungszeit zwischen 10 °C und 30 °C befinden. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass sich die Untergrundtemperatur 3 °C oberhalb der Taupunkttemperatur befindet. Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht übersteigen. Die Applikation sollte bei konstanter oder fallender Temperatur erfolgen, um Blasenbildung durch Ausdehnung von Luft im Untergrund zu vermeiden. Auf gute Durchlüftung nach der Applikation und während der Erhärtung ist zu achten. Die Fläche muss während der gesamten Erhärtungsphase vor
dem direkten Kontakt mit Wasser geschützt sein.

Das Produkt wird auf die vorbereitete Fläche gegossen und mit einer Rakel – vorzugsweise mit Dreieckszahnung – oder einer Glättkelle gleichmäßig auf dem Boden verteilt. Im Bedarfsfalle kann mit einer Stachelwalze entlüftet werden. Bei untergrundbedingten Störungen muss entlüftet werden.
Bei größeren Flächen ist darauf zu achten, dass rechtzeitig angearbeitet werden muss, um Farbunterschiede und Ansatzspuren zu minimieren.

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