BePox DLS Farb-Versiegelung

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Unsere farbig pigmentierten Harze haben den Standard-Farbton: ca. RAL 7035 (Lichtgrau)
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RAL 7035
Lichtgrau
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Beschreibung

Farb-Versiegelung, Decklack für industrielle und gewerbliche Anwendungen

uv-stabil, rissüberbrückende PU-Verlaufsbeschichtung, auch als lichtechte Trägerschicht für Chipsbeläge, Farb-Versiegelung

Produktbeschreibung

BePox DLS ist ein lösemittelfreies, farbiges, speziell eingestelltes Versiegelungsmaterial.

Das Produkt wird für industrielle und gewerbliche Objekte mit mittlerer mechanischer und chemischer Belastung eingesetzt.

Mit BePox DLS lassen sich sowohl glatte als auch rutschsichere Beschichtungen nach Anforderung der jeweiligen Berufsgenossenschaft ausführen.

Das Produkt ist auch im Dauernassbereich einsetzbar.

Eine Grundierung ist immer erforderlich. Wir empfehlen je nach Untergrund die Verwendung von BeGrund EpS, BeGrund EpK oder BeGrund EpK Rapid.

Anwendungsbereiche

Klassische Anwendungsbereiche als Farb-Versiegelung sind z. B. Lager, Werkstätten, landwirtschaftliche Betriebe, chemische Betriebe und Lebensmittelbetriebe.

Dient als starres Trägermaterial für Einstreubeläge, wie Dekor-Chips oder Colorquarz.

Die Anwendung im Außenbereich ist möglich, sollte im Vorfeld aber eingehend geprüft werden.

Verbrauch

400 – 600 g/m² auf glatten Untergründen
(raue Untergründe führen zu erhöhtem Verbrauch)

Besonderheiten Farb-Versiegelung

Die mit BePox DLS hergestellten Beschichtungen sind zähhart und zeichnen sich durch eine hohe Abriebfestigkeit aus.

Im vollständig ausgehärteten Zustand ist BePox DLS beständig gegen Wasser, See- und Abwasser, ferner gegen zahlreiche Laugen, verdünnte Säuren, Salzlösungen, Mineralöle, Schmier- und Treibstoffe sowie gegen eine Vielzahl an Lösemitteln (Farbtonveränderungen möglich). Für Bereiche mit höheren chemischen Belastungen empfehlen wir unsere Produkte BePox VBC, BePox DLC.

Bei Einwirkung von UV-Strahlung muss bei Epoxidharzen allgemein mit einer gewissen Farbtonveränderung und Kreidung gerechnet werden. Epoxidharze neigen zum Weißbruch. Dies ist bei der Farbwahl und dem Einsatzzweck zu berücksichtigen.

Mischungsverhältnis

Nach Gewicht: 5 : 1
Nach Volumen: 2,7 : 1

Verarbeitungszeiten (bei 50 % rel. LF)

20 – 30 Minuten (30 °C)
40 – 60 Minuten (20 °C)
80 – 120 Minuten (10 °C)

Überarbeitungszeiten (bei 50 % rel. LF)

mind. 6 – 10 Stunden, max. 12 Stunden bei 30 °C
mind. 12 – 20 Stunden, max. 24  Stunden bei 20 °C
mind. 24 – 36 Stunden, max. 48 Stunden bei 10 °C

Verarbeitung

Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen wie Fetten, Ölen etc. sein. Die Beschichtung erfolgt auf einen vorbereiteten und grundierten Untergrund. Je nach Vorbereitungsart und der dabei entstandenen Oberflächenrauigkeit variiert der Materialverbrauch.
Innerhalb der Überarbeitungszeit kann die Beschichtung direkt auf die Grundierung aufgebracht werden. Wird der Überarbeitungszeitraum überschritten, muss die grundierte Fläche entweder im frischen Zustand mit feuergetrocknetem Quarzsand abgestreut oder nach Aushärtung durch Schleifen etc. für einen weiteren Auftrag vorbereitet werden.

Die Härterkomponente komplett in die farbige Stammkomponente fließen lassen. Mit einem langsam drehenden Rührwerk (Empfehlung: Doppelrührwerk mit gegenlaufenden Rührwellen) intensiv mischen. In ein anderes Gefäß umtopfen und nochmals gründlich durchmischen. Es muss eine gleichmäßige, schlierenfreie Beschichtungsmasse vorliegen.

BePox DLS ist fertig formuliert und sollte nicht gefüllt oder verdünnt werden.

Die Material-, Luft- und Bodentemperaturen sind zu messen und müssen sich während der gesamten Verlegungs- und Aushärtungszeit zwischen 10 °C und 30 °C befinden. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass sich die Untergrundtemperatur 3 °C oberhalb der Taupunkttemperatur befindet. Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht übersteigen. Die Applikation sollte bei konstanter oder fallender Temperatur erfolgen, um Blasenbildung durch Ausdehnung von Luft im Untergrund zu vermeiden. Auf gute Durchlüftung nach der Applikation und während der Erhärtung ist zu achten. Die Fläche muss während der gesamten Erhärtungsphase vor
dem direkten Kontakt mit Wasser geschützt sein.

Das Produkt wird auf die vorbereitete Fläche gegossen und mit kurz- oder mittelflorigen Walzen gleichmäßig im Kreuzgang verteilt.
Bei größeren Flächen ist darauf zu achten, dass rechtzeitig angearbeitet werden muss, um Farbunterschiede und Ansatzspuren zu minimieren.

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