BePox DLW Struktur-Decklack

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Unsere farbig pigmentierten Harze haben den Standard-Farbton: ca. RAL 7035 (Lichtgrau)
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RAL 7035
Lichtgrau
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Beschreibung

Struktur-Decklack für Wand und Boden

Struktur-Decklack, Versiegelung, Epoxidharz, r10-Anwendungen nach Rutschhemmklasse

Produktbeschreibung

BePox DLW ist als Struktur-Decklack ein lösemittelfreies, farbiges, thixotropes, speziell eingestelltes Versiegelungs-und Anstrichmaterial, das die Rollenstruktur stehen lässt.

Das Produkt wird für industrielle und gewerbliche Objekte mit mittlerer mechanischer und chemischer Belastung eingesetzt.

Mit BePox DLW sind rutschsichere Beschichtungen nach Anforderung der jeweiligen Berufsgenossenschaft bis Rutschsicherheitsklasse R 10 ausführbar.

Das Produkt ist auch im Dauernassbereich einsetzbar.

Eine Grundierung ist immer erforderlich. Wir empfehlen je nach Untergrund und Anforderung die Verwendung von BeGrund EpS, BeGrund EpK, BeGrund EpK Rapid oder BeGrund EpS Low.

Anwendungsbereiche

Klassische Anwendungsbereiche sind für den Struktur-Decklack z. B. Lager, Werkstätten, Stallungen, landwirtschaftliche Betriebe, Lebensmittelbetriebe, Automobilwerke und Aufenthaltsräume.

Die Anwendung im Außenbereich ist möglich, sollte im Vorfeld aber eingehend geprüft werden.

Verbrauch

600 – 800 g/m² auf glatten Untergründen
(raue Untergründe führen zu erhöhtem Verbrauch)

Besonderheiten Struktur-Decklack

In Verbindung mit BeGrund EpS Low als Grundierung ist die mit BePox DLW versiegelte Oberfläche emmissionsarm und erfüllt die Anforderungen nach AgBB.

Wandbeschichtungen dürfen maximal 80 % der Wandfläche einnehmen, um eine ausreichende Feuchtigkeitsregulierung des Untergrundes zu gewährleisten.

Die mit BePox DLW hergestellten Beschichtungen sind zähhart und zeichnen sich durch eine hohe Abriebfestigkeit aus.

Im vollständig ausgehärteten Zustand ist BePox DLW beständig gegen Wasser, See- und Abwasser, ferner gegen zahlreiche Laugen, verdünnte Säuren, Salzlösungen, Mineralöle, Schmier- und Treibstoffe sowie gegen eine Vielzahl an Lösemitteln (Farbtonveränderungen möglich). Für Bereiche mit höheren chemischen Belastungen empfehlen wir unser Produkte BePox VBC, BePox DLC.

Bei Einwirkung von UV-Strahlung muss bei Epoxidharzen allgemein mit einer gewissen Farbtonveränderung und Kreidung gerechnet werden. Epoxidharze neigen zum Weißbruch. Dies ist bei der Farbwahl und dem Einsatzzweck zu berücksichtigen.

Mischungsverhältnis

Nach Gewicht: 5 : 1
Nach Volumen: 3,4 : 1

Verarbeitungszeiten (bei 50 % rel. LF)

27 – 32 Minuten (30 °C)
55 – 65 Minuten (20 °C)
90 – 120 Minuten (10 °C)

Überarbeitungszeiten (bei 50 % rel. LF)

mind. 6 – 10 Stunden, max. 12 Stunden bei 30 °C
mind. 12 – 16 Stunden, max. 24  Stunden bei 20 °C
mind. 24 – 36 Stunden, max. 48 Stunden bei 10 °C

Verarbeitung

Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von trennenden Substanzen wie Fetten, Ölen etc. sein. Die Beschichtung erfolgt auf einen vorbereiteten und grundierten Untergrund. Je nach Vorbereitungsart und der dabei entstandenen Oberflächenrauigkeit variiert der Materialverbrauch.
Innerhalb der Überarbeitungszeit kann die Beschichtung direkt auf die Grundierung aufgebracht werden. Wird der Überarbeitungszeitraum überschritten, muss die grundierte Fläche entweder im frischen Zustand mit feuergetrocknetem Quarzsand abgestreut oder nach Aushärtung durch Schleifen etc. für einen weiteren Auftrag vorbereitet werden.

Die Härterkomponente komplett in die farbige Stammkomponente fließen lassen. Mit einem langsam drehenden Rührwerk (Empfehlung: Doppelrührwerk mit gegenlaufenden Rührwellen) intensiv mischen. In ein anderes Gefäß umtopfen und nochmals gründlich durchmischen. Es muss eine gleichmäßige, schlierenfreie Beschichtungsmasse vorliegen.

BePox DLW ist fertig formuliert und darf nicht gefüllt oder verdünnt werden.

Die Material-, Luft- und Bodentemperaturen sind zu messen und müssen sich während der gesamten Verlegungs- und Aushärtungszeit zwischen 10 °C und 30 °C befinden. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass sich die Untergrundtemperatur 3 °C oberhalb der Taupunkttemperatur befindet. Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht übersteigen. Die Applikation sollte bei konstanter oder fallender Temperatur erfolgen, um Blasenbildung durch Ausdehnung von Luft im Untergrund zu vermeiden. Auf gute Durchlüftung nach der Applikation und während der Erhärtung ist zu achten. Die Fläche muss während der gesamten Erhärtungsphase vor
dem direkten Kontakt mit Wasser geschützt sein.

Das Produkt wird auf die vorbereitete Fläche gegossen, mit einer Zahnrakel aufgetragen und mit speziellen Walzen gleichmäßig im Kreuzgang strukturiert.
Als Wandbeschichtung wird das Produkt mittels Glättkelle aufgetragen und mit einer Strukturwalze gleichmäßig verteilt.

Bei größeren Flächen ist darauf zu achten, dass rechtzeitig angearbeitet werden muss, um Farbunterschiede und Ansatzspuren zu minimieren.

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