BePur S – Harz uv-stabil

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Beschreibung

Harz uv-stabil, rissüberbrückend, PU-Verlegeharz

Harz uv-stabil, Rissüberbrückendes Verlegeharz, Bindemittel für Steinteppich, Colorquarz, dekorative Beläge und zum Versiegeln, Polyurethan 1K, Abdichtung, Verduennung

Produktbeschreibung

BePur S als Harz uv-stabil, ist ein lösemittelfreies, nicht gefülltes und nicht pigmentiertes Beschichtungsmaterial auf Basis eines zweikomponentigen, licht- und wetterbeständigen Polyurethanharzes.

Das Produkt wird als Bindemittel zur Herstellung von drainagefähigen Bodenbelägen, Steinteppichböden und auf Flächen, bei denen besonderer Wert auf gute Wetterbeständigkeit und / oder Lichtechtheit gelegt wird, eingesetzt.
BePur S ist als Harz uv-stabil für lösemittelfreie Versiegelungen dekorativer Bodenbeschichtungssysteme geeignet. Klassische Anwendungsbereiche sind z.B. Ausstellungsflächen hinter Schaufenstern, Balkone, Terrassen, Garten- und Laubenwege.

BePur S ist nach vollständiger Erhärtung physiologisch unbedenklich und somit auch als Oberboden für den Lebensmittelbereich einsetzbar (Küchen, Bäckereien, Getränkeabfüllungen etc.).

Anwendungsbereiche

Als Harz uv-stabil zur Verlegung von Steinteppich, Colorquarzböden, dekorativen Bodensystemen im Innen- und Aussenbereich anwendbar.

Als Versiegelung von Oberflächen im Innen- und Aussenbereich hervorragend geeignet.

Verbrauch

300 – 600 g/m² als Versiegelung
1 : 12,5 – 1 : 15 als Steinteppich in Abhängigkeit von Sieblinie und Offenporigkeit des fertigen Belages
Als Bindemittel bei Steinteppichen: 5% bis 7% vom Gesamtgewicht, je nach Kornstärke
Als Bindemittel bei Colorquarzen: 10% bis 12% vom Gesamtgewicht, je nach Kornstärke

Besonderheiten

Durch die Zähelastizität des Bindemittels können Dekorbeläge auch problemlos auf bodenbeheizten Untergründen (max. Vorlauftemperatur von 35 °C) verlegt werden.

Die mit BePur S hergestellten Versiegelungen zeichnen sich durch eine gute Kratz- und Abriebfestigkeit aus.
Durch BePur S als Versiegelung werden die Farben des Dekorbodenbelages optisch gehoben und wirken um ein Vielfaches intensiver und kräftiger.

Steinteppiche oder gespachtelte Colorquarzböden werden auf vorbereiteten und grundierten Untergründen verlegt. Die Grundierung sollte dabei auf jeden Fall mit feuergetrocknetem Quarzsand abgestreut werden, um einen gewissen Widerstand und damit eine einfachere Verlegung zu erzielen.

Mischungsverhältnis

Nach Gewicht: 2 : 3
Nach Volumen: 1 : 1,3

Verarbeitungszeiten (bei 50 % rel. LF)

15 – 22 Minuten (30 °C)
30 – 45 Minuten (20 °C)
60 – 90 Minuten (10 °C)

Überarbeitungszeiten (bei 50 % rel. LF)

mind. 4 – 6 Stunden, max. 12 Stunden bei 30 °C
mind. 8 – 10 Stunden, max. 24  Stunden bei 20 °C
mind. 16 – 20 Stunden, max. 48 Stunden bei 10 °C

Verarbeitung der Epoxigrundierung

Die Material-, Luft- und Bodentemperaturen sind zu messen und müssen sich während der gesamten Verlegungs- und Aushärtungszeit zwischen 10 °C und 30 °C befinden. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass sich die Untergrundtemperatur sich 3 °C oberhalb der Taupunkttemperatur befindet. Die relative Luftfeuchtigkeit darf 80 % nicht übersteigen.
Die Applikation sollte bei konstanter oder fallender Temperatur erfolgen, um Blasenbildung durch Ausdehnung von Luft im Untergrund zu vermeiden. Auf gute Durchlüftung nach der Applikation und während der Erhärtung ist zu achten. Die Fläche muss während der gesamten Erhärtungsphase vor dem direkten Kontakt mit Wasser geschützt sein.

Zur Versiegelung von glatten Flächen wird das Produkt auf die vorbereitete Fläche gegossen, mit einem Gummischieber verteilt und mit kurz- oder mittelflorigen Walzen gleichmäßig im Kreuzgang aufgetragen.
Auf Steinteppichen oder anderen raueren Oberflächen wird das Produkt gleichmäßig im Kreuzgang aufgetragen.
Bei größeren Flächen ist darauf zu achten, dass rechtzeitig angearbeitet werden muss, um Ansatzspuren zu minimieren.

Zur Verlegung von Steinteppichen oder gespachtelten Colorquarzböden wird das Verlegeharz prozentual nach Gesamtgewicht des Zuschlagstoffes die Menge ermittelt und die jeweiligen Komponenten nach Mischungsverhältnis separat vermengt. Erst nach Erhalt der homogenen Flüssigkeit wird das Bindemittel dem Zuschlagstoff beigegeben und nochmals ausreichend verrührt, so dass eine vollständige Benetzung gewährleistet ist. Das Gemisch wir nun auf die grundierte Fläche gegeben, verteilt, verpresst und geglättet.

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